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MALKURS
April / Mai 2011



Gotlinde Kühnert, Jena

 

 

 

Vom 29. April bis zum 1. Mai 2011 findet in Galaxidi ein Malkurs zum Thema Pflanzenmetamorphose statt.

 

Wir wollen gemeinsam an den einzelnen Stadien, die eine Pflanze in den Jahreszeiten durchläuft, arbeiten. Die Prozesse Keimen, Wachsen, Blühen, Reifen und Vergehen wollen wir in mehreren Bildern aus dem farbigen Geschehen heraus entstehen lassen und gestalten.

 

Wir arbeiten mit Pastellkreiden. In die Technik wird eingeführt, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

 

Unsere Kursleiterin, Barbara Kampermann, arbeitet als Kunsttherapeutin in Deutschland.

 

Kursbeitrag: 70 Euro

 

 

 

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STEINHAUEN
vom 17. bis 24. Juli 2011







 

 

Das Wort "Marmaros" hatte bei den alten Griechen - so Homer - ursprünglich nur die Bedeutung von Felsstücken ohne Rücksicht auf ihre Gesteinsart und wurde später allen Gesteinen beigelegt, welche sich polieren ließen. Heute assoziieren wir mit dem Begriff "Marmor" ein edles und kostbares Gestein, welches in der Architektur einen bedeutenden Platz eingenommen hat.

 

Griechenland gründet förmlich auf den verschiedensten Marmorarten. Besonders hervorzuheben ist der pentelische Marmor am Rande Athens, der für den Bau der Akropolis verwendet wurde.

 

Wir werden einen dieser antiken, aufgelassenen Steinbrüche besuchen, geeignete Stücke finden und uns in der Seminarwoche mit "unserem" Stein auseinandersetzen.

 

Ergänzt wird die Seminarwoche mit einem Besuch des neuen Akropolismuseums in Athen. An den freien Nachmittagen kann die eigene Arbeit mit einem Besuch der Heiligen Stätte von Delphi vertieft oder auch zum Entspannen beim Baden im Golf von Korinth genutzt werden.

 

Kursleitung Karl-Heinz Knigge / Graz
Werktherapeut und Bildhauer

Kursbeitrag: 100 Euro

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DIE ZWEI ASPEKTE DER SONNE – APOLLON UND DIONYSOS
Fortbildung für Kunsttherapeuten
vom 1. bis 6. Juni 2009




 

 

Das Thema wird sowohl malerisch bearbeitet, als auch medizinisch-menschenkundlich und mythologisch beleuchtet. Vertiefend zum Thema wird jeden Morgen Eurythmie angeboten.

 

Apollon und Dionysos repräsentieren den Sonnenprozess im Kosmos und im Menschen. Wir kennen sie auch als die Polarität zwischen Form- und Stoffeskraft in ihrem harmonischen und gesunden Zusammenspiel, als harmonisierenden Wahrnehmungsprozess zwischen Nerven-Sinnes- und Stoffwechsel-Gliedmaßen-System und mikrokosmisch als Polarität im Zusammenspiel von Atem und Puls.

 

Dieses Seminar wendet sich an alle, die nach einer Vertiefung ihrer Arbeit suchen und sich durch einen Bezug zu den Kulturepochen eine breitere Grundlage für ihre menschenkundliche Arbeit schaffen wollen.

 

Diese forschende Arbeit wird durch die Verwendung von Pflanzenfarben, durch gezielte eurythmische Übungen, seminaristische Textarbeit, Vorträge zum Thema und Besuche des Apollonheiligtumes in Delphi und der korykischen Grotte, dem Dionysosheiligtum im Parnassgebirge unterstützt.

 

Kursleitung

Elisa Dudinsky / Freiburg - Malen
Heiko Feiler / Galaxidi - Eurythmie

 

 

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STEINHAUEN
vom 19. bis 25. Juli 2009




 

 

Das Wort "Marmaros" hatte bei den alten Griechen - so Homer - ursprünglich nur die Bedeutung von Felsstücken ohne Rücksicht auf ihre Gesteinsart und wurde später allen Gesteinen beigelegt, welche sich polieren ließen. Heute assoziieren wir mit dem Begriff "Marmor" ein edles und kostbares Gestein, welches in der Architektur einen bedeutenden Platz eingenommen hat.

 

Griechenland gründet förmlich auf den verschiedensten Marmorarten. Besonders hervorzuheben ist der pentelische Marmor am Rande Athens, der für den Bau der Akropolis verwendet wurde.

 

Wir werden einen dieser antiken, aufgelassenen Steinbrüche besuchen, geeignete Stücke finden und uns in der Seminarwoche mit "unserem" Stein auseinandersetzen.

 

Ergänzt wird die Seminarwoche mit einem Besuch des neuen Akropolismuseums in Athen, welches in diesem Frühjahr eröffnet wird. An den freien Nachmittagen kann die eigene Arbeit mit einem Besuch der Heiligen Stätte von Delphi vertieft oder auch zum Entspannen beim Baden im Golf von Korinth genutzt werden.

 

Kursleitung Karl-Heinz Knigge / Graz
Werktherapeut und Bildhauer

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Die Kurse finden in der Estia Agios Nikolaos / Galaxidi statt.

Quartier
In Galaxidi gibt es mehrere Hotels und Pensionen.
Entsprechend Ihren Wünschen vermitteln wir Ihnen gerne eine Unterkunft.



Anreise
Die Anreise wird individuell geregelt.
Über Athen/Flughafen mit dem Bus nach Galaxidi.
Mit dem PKW oder Zug: Fähre von Venedig nach Patras. Von dort ca. 2 Stunden mit dem Bus oder PKW.

Kontakt in Deutschland
Barbara Weese
Johannisallee 2
D-04317 Leipzig
Tel. 0341-9902654 oder 2254285

Kontakt in Griechenland
Gabriele Prange
Keramou
GR-33052 Galaxidi
Tel. +30-22650-41989
Email: info@estia-agios-nikolaos.eu


 

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Bericht von unserem ersten Steinhau-Kurs im Juli 2008

 

 

Um sich geduldig in einen Dialog mit den Bildenden Kräften zu begeben, trafen sich Ende Juli 2008 Interessenten aus Österreich, Griechenland und Deutschland zum 1. Steinhaukurs in der Estia Agios Nikolaos. Karl-Heinz Knigge (Bildhauer aus Graz/Österreich) und seine Assistentin Irene Schwarz (Kunststudentin, Österreich) luden dazu ein, erste bewusste Begegnungen mit dem Material STEIN herbeizuführen.

 

Zuvor reisten sie in das Helikongebirge nahe Athen, um geeignete Steine für den einwöchigen Kurs zu finden. Jeder Seminarteilnehmer suchte sich daraus ein passendes Stück heraus, immer im Bewusstsein, das Resultat am Ende des gemeinsamen Arbeitens auch mit nach Hause tragen zu können.

 

Das Werkstattgebäude der Estia verwandelte sich in kurzer Zeit zu einem Steinhauatelier; Klöpfel wurden aus umherliegendem Olivenholz geschnitzt und die Arbeit konnte beginnen.

 

Ein jeder trat in diesen Tagen in Beziehung zu seinem Stein, lernte die Werkzeuge wie Klöpfel, Spitzmeißel und Zahneisen fachgerecht zu gebrauchen und bald erklang ein rhythmisches Tönen , das sich allmorgendlich mit dem Läuten der vorbeiziehenden Schafherden am Estiaberg verband. Ein eindrucksvolles Erleben.

 

Nicht in Formen denkend, sondern dem Stein seine Wesenheit "abzulauschen" oder besser: abzusehen und zu -fühlen war das erste Ziel. Willensstarke Steinhauer kamen schnell zur Erkenntnis, dass der Stein härter als der Eigenwille sein kann und Geduld und Beobachtenkönnen gefragt sind.

 

Über das Empfinden und Herausarbeiten von konkaven und konvexen Flächen entwickelten sich im Laufe der Zeit Eigenformen, die sich im gemeinsamen Tun von Stein und Mensch entfalteten und bei vielfältigen Beobachtungsstudien ans griechische Sonnenlicht kamen. Eine Metamorphose des Steines und doch organisch als Ganzes bleibend und eine Verwandlung des Menschen.

 

Ein Besuch im Museum von Delphi, bei dem ein jeder seinen neuen Blick auf die Hochkultur der griechischen Bildhauerkunst fand, rundete diese erfüllende Woche ab. Für alle Teilnehmenden ein wahres Sommererlebnis verbunden mit dem Gedanken, sich im Jahr 2009 wieder zu finden .

 

Thomas Prange (Teilnehmer am 1. Steinhaukurs)